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Der Sommer eines Winterstars

Gletscher, Argentinien und viele Stunden Kraftraum: Wendy Holdeners Sommer ist von sportlicher Vorbereitung geprägt. Denn ab 10. Oktober ist für die Skirennfahrerin wieder Wettkampf angesagt. Wie sieht ihr Sommertrainingsprogramm genau aus?

Wer glaubt, Skifahren sei ausschliesslich ein Winterthema, der irrt sich. „Morgen geht es seit April zum ersten Mal wieder auf die Ski“, erzählt Wendy anlässlich der Vertragsunterschreibung mit ihrem Hauptsponsor Electrolux. Seit sechs Jahren wird die junge Skirennfahrerin nun von dem Hausgerätehersteller unterstützt. Und dies nun für drei weitere Jahre, worüber sich beide Seiten sehr freuen. Einen Tag nach der Vertragsunterzeichnung fährt sie ins Trainingslager. Ihre haselnussbraunen Augen leuchten vor Vorfreude. „Auf den Schweizer Gletschern werden wir die Technik vertiefen und das Material abstimmen“, erzählt sie weiter. Ist die Technik à jour, reist Wendy zehn Tage nach dem Trainingslager nach Argentinien in den Winter. „Dort trainiere ich für drei Wochen. Die grobe Materialabstimmung muss deswegen in der Schweiz gemacht sein, denn so kann ich in Argentinien an der Feinabstimmung und der Materialauswahl tüfteln.“

Wandern, Joggen, Radfahren

Wie aber konnte Wendy von April, als sie das letzte Mal auf den Skiern stand, bis heute ihre Kondition aufrechterhalten? Logischerweise betreibt die 23-Jährige Ausdauersportarten, bei denen auch die Beine im Vordergrund stehen. So wandert sie gerne im Hoch-Ybrig oder zum Sihlsee. Alles von Unteriberg, ihrem Zuhause, aus. Ist sie an einem neuen Ort, erkundet sie den gerne joggend. Manchmal auch nach dem Skifahren. Dreissig bis vierzig Minuten dauern meistens ihre Joggingeinheiten, und dabei schaut sie, dass ihr Puls konstant und in einem guten Bereich bleibt. Häufig geht die Skirennfahrerin auch mit ihrem Vater und seinem Kollegen Velofahren.

Die Kraft der Mitte

Wie bei so ziemlich jeder anderen Sportart auch, baut der Skisport auf einen trainierten muskulösen Rumpf auf. Je stabiler die Core-Muskeln, desto kleiner die Verletzungsgefahr. Deswegen gehören auch bei Wendy Rumpfstabilisierungsübungen in das Sportprogramm. Dabei unterscheidet sie zwischen drei verschiedenen Arten von Core-Training: Gleichgewicht und Koordination, Übungen mit Rotation sowie Statik- und Beweglichkeitsübungen. „Die seitlichen Übungen mit Rotation sind sehr wichtig für Skifahrer“, betont sie. Die Stabilisierungsübungen oder kurz „Stabis“ macht sie entweder im Kraftraum, zuhause vor dem laufenden Fernseher oder bei gutem Wetter auch gerne mal auf dem gemähten Rasen. Für die Gleichgewichtsübungen nimmt Wendy etwa einen Gymnastikball. Häufig macht sie auch Planks und Crunches (Unterarmstützen und Rumpfbeugen), bei denen das Eigengewicht ausreicht. Vor allem die erstgenannten sind sehr effizient: Werden sie richtig ausgeführt, können Rücken-, obere und untere Bauchmuskeln, wie auch Arm- und Beinmuskeln mit nur einer Übung trainiert werden.

Immer eine Frucht in der Tasche

Wie sieht es mit Muskeltraining aus? „Ich verbringe viele Stunden im Kraftraum. Dort stemme ich Gewichte, etwa mit Hantelstangen bei den Kniebeugen“, erklärt sie uns. „Das Training setzt sich aus einem Aufbautraining zusammen, dies im hypertrophen Kraftbereich mit 8-10 Wiederholungen, danach geht es um die Maximalkraft, dort werden die Wiederholungen auf 3-5 minimiert.“ Beim hypertrophen Muskeltraining werden die vorhandenen Muskelfasern vergrössert. Gibt es auch in der Ernährung Unterschiede zwischen Winter und Sommer? Wendy überlegt kurz und nickt anschliessend: „Ich habe mich immer sehr ausgewogen ernährt, aber ohne nach einem konsequenten Ernährungsplan zu leben“, sagt sie. „Allerdings habe ich mich diesen Sommer mehr mit der Thematik beschäftigt und schaue etwa, dass ich vor allem Nahrungsmittel mit ungesättigten Fettsäuren zu mir nehme. Diese findet man beispielsweise in Nüssen“, fährt sie fort. Sie wolle das Essen aber weiterhin geniessen können, betont sie. „ Sich etwas aufzuzwingen bringt nichts!“ Die Winter verbringt Wendy fast ausschliesslich in Hotels. „Dort muss ich halt Kompromisse eingehen. Jedoch verlasse ich das Haus nie ohne Frucht in der Tasche“, sagt sie und lacht.

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Electrolux ist ein weltweit führender Hersteller von Hausgeräten für den gewerblichen Einsatz, die auf einem umfassenden Konsumentenverständnis beruhen. Wir bieten durchdachte, innovative und nachhaltige Lösungen, die in enger Zusammenarbeit mit professionellen Anwendern entwickelt werden. Das Produktportfolio umfasst Kühlschränke, Öfen, Herde, Kochfelder, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Staubsauger, Klimageräte und kleine Haushaltsgeräte. Unter beliebten Marken wie Electrolux, AEG, Zanussi, Frigidaire und Electrolux Grand Cuisine verkauft das Unternehmen jedes Jahr über 60 Millionen Produkte an Kunden in mehr als 150 Märkten. 2015 erzielte Electrolux mit 58.000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 13,2 Milliarden EUR. Für weitere Angaben siehe www.electroluxgroup.com.

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