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Faltbares Kochfeld spart viel Platz in kleinen Wohnungen

Design-Student aus Dresden im Finale des internationalen Wettbewerbs „Electrolux Design Lab 2008“

„Vesta“ heißt das Induktionskochfeld, das sich einklappen und an die Wand stellen lässt, wenn es nicht mehr gebraucht wird. Das spart viel Platz – vor allem in kleinen Küchen. Mit diesem ungewöhnlichen Hausgeräteentwurf gelang Matthias Pinkert, Designstudent der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Dresden der Einzug ins Finale beim internationalen Design-Wettbewerb „Electrolux Design Lab 2008“.

Das Gerät des gebürtigen Dresdners ist eine von neun Konzeptstudien, die aus insgesamt 600 Beiträgen aus 49 Ländern für das Finale des Electrolux Design Lab 2008 ausgewählt wurden. In diesem Jahr richtet Electrolux den weltweiten Wettbewerb zum sechsten Mal aus und forderte Studenten und Studienanfänger im Fach Industriedesign dazu auf, Gerätekonzepte für die Internetgeneration zu entwickeln.

„Mich hat die Tatsache inspiriert, dass die Internetgeneration zu einem großen Teil aus jungen und vielbeschäftigten Leuten besteht“, erklärt der 32-jährige Erfinder von „Vesta“. „Sie leben häufig in kleinen Wohnungen mit Einbauküchen, die nur wenig Arbeitsfläche für die Zubereitung von Speisen bieten. Man braucht aber gar nicht immer ein Kochfeld, darum lässt sich Vesta vertikal einklappen, wenn es nicht gebraucht wird.“

Darin sei auch ein Scanner enthalten, der RFID-Chips lesen kann. „Diese Chips“, so die Prognose des Achtsemestlers, „werden wahrscheinlich bald den Strichcode auf Produktverpackungen ersetzen. Sie könnten Informationen über Kochzeiten und -temperaturen enthalten und sogar Rezeptvorschläge liefern. Vesta spart also Platz und Zeit und bietet zudem gesteigerten Komfort für die Internetgeneration.“

Das elegante Design des Geräts aus Edelstahl und Glas sei, so Matthias Pinkert, durch die Arbeiten der Castiglioni-Brüder inspiriert worden, die einen hohen Wert auf einfache Formen legen. „Sie setzen auch Artikel aus
dem täglichen Leben in einen neuen Kontext, wobei zuweilen auch Humor und Ironie zum Einsatz kommen, wie z.B.
der Traktorsitz-Hocker Mezzadro und der Fahrradsattel-Stuhl Sella.“

Der diesjährige Wettbewerb richtete sich an die älteren Mitglieder der iGeneration (25-35 Jahre), d.h. an markenbewusste, vielbeschäftigte junge Menschen, die unabhängig und umweltbewusst sind und deren Leben mit Technologie und sozialen Online-Netzwerken verflochten ist. Die Teilnehmer waren aufgerufen, Geräte zu entwerfen, die zwei bis drei Jahre in die Zukunft reichen und die Themen Lebensmittelaufbewahrung, Kochen bzw. Waschen behandeln. Die ausgewählten Beiträge sollten die Kerninteressen und  -belange der iGeneration widerspiegeln und sich mit Themen wie Mobilität, Zweckmäßigkeit, Zeit, Materialien, Personalisierung, Unterhaltung, Technologie und Nachhaltigkeit befassen.

Das Electrolux Design Lab hat im Laufe der Jahre vielen der Teilnehmer zu einer direkten Anstellung verholfen und Geschäftsmöglichkeiten im Designbereich eröffnet. So sind zum Beispiel derzeit drei Finalisten in einem der Electrolux Global Design Centers beschäftigt. Andere haben erfolgreich ihre eigenen Designfirmen gegründet.

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