Electrolux

Electrolux Design Lab 2011: Die Finalisten

Die acht besten Konzepte zum Thema „Intelligent Mobility“

Die Spannung steigt: Von 1.300 Einreichungen beim diesjährigen Electrolux Design Lab stehen acht Jungdesigner nun im Finale. Sie werden ihre Konzepte zum Thema „Intelligent Mobility“ am 7. September auf der Room Home Intelligence Conference in London präsentieren. Dabei bewertet die mit hochkarätigen Designern besetzte Jury Faktoren wie intuitives Design, Innovation und Verbraucherfreundlichkeit der Ideen. Die drei Bestplatzierten können sich auf tolle Gewinne freuen: Der erste Preis besteht aus einem sechsmonatigen bezahlten Praktikum in einem Electrolux Global Design Center und einer Bargeldprämie in Höhe von 5.000 Euro. Der Zweitplatzierte gewinnt 3.000 Euro und für den dritten Platz sind 2.000 Euro ausgelobt.

„Die Aufgabe, Hausgeräte für einen mobilen Lebensstil zu entwickeln, war nicht leicht. Dank ihrer Krativität und ihres unkonventionellen Ansatzes habes es die acht Finalisten so weit geschafft“, erklärt Henrik Otto, Senior Vice President of Global Design bei Electrolux. „Die acht Konzepte zeichnen sich durch Innovation und Einsicht in die Bedürfnisse der Konsumenten aus. Nun muss jeder einzelne versuchen, uns persönlich von der Umsetzbarkeit seiner Idee zu überzeugen.“ Die Finalisten des neunten Electrolux Design Lab kommen aus Austalien, Canada, Finland, Neuseelan, Solvakai, Ungarn und den USA.
 
Die acht Finalisten (Anordnung ohne Wertung)

Weitere Informationen zum Wettbewerb sind unter www.electrolux.com/designlab   verfügbar.

1: Robo TAP Cleaner

Land: Südkorea
Designer: Gyu Ha Choi
Bildungseinrichtung: Handong Global University
Robo TAP ist eine intelligente Weiterentwicklung eines Roboter-Staubsaugers. Mit ihm können die Bereiche, die gereinigt werden sollen, direkt ausgewählt werden. Ein IPS-System (Flüssigkristallbildschirm) wurde dazu mit einer einfachen Fernbedienung kombiniert. Dieses wird an den Schuh oder Pantoffel des Nutzers angeschlossen. Zweimaliges Tippen mit dem Fuß auf einer Schmutzecke leitet den Robo TAP zum exakten Bereich für die Reinigung. Zwei weitere Fußtipper heben die Auswahl auf und dreimaliges Tippen lässt den Staubsauger in den Automatikmodus wechseln. So macht Staubsaugen so viel Spaß wie Stepptanz, ist aber viel einfacher.
 

2: Mobile Induction Heat Plate

Land: Finnland
Designer: Tommi Moilanen,
Bildungseinrichtung: Aalto University Bildungseinrichtung of Art and Design
Diese intelligente Induktionskochplatte ist eine kompakte Lösung für all diejenigen, die gerne unterwegs sind. Die Heizplatte lässt sich an jedem Ort aufstellen und einsetzen. Das Smartphone des Benutzers wird dank einer App zur kindersicheren Fernbedienung für die Kochplatte. Die App wurde unter anderem dafür entwickelt, intelligente Lebensmittelverpackungen zu analysieren: Beispielsweise integrieren NFC-Tags auf modernen Verpackungen Anweisungen zur richtigen Zubereitung des jeweiligen Nahrungsmittels. Die App speichert auch Informationen zum zuletzt gekochten Essen. Die Induktionsplatte ist in einem glänzenden schwarz-weißen Design mit Holzgriff gestaltet. Dank des Griffs ist sie leicht zu transportieren, kann einfach verstaut und an einer Wand zum Aufladen der Batterien aufgehängt werden.
 

3: Onda Portable Microwave

Land: USA
Designer: Matthew Schwartz
Bildungseinrichtung: California State University Long Beach
Die tragbare Mikrowelle Onda ist eine sehr clevere Variante des bereits im Jahr 1955 eingeführten Haushaltsgeräts. Dabei werden Fertiggerichte in geeignete Behälter gelegt und durch Microwellen erwärmt. Onda wird allerdings auf die Verpackung geschoben. Die Aluminiumverkleidung im Innenraum des tragbaren Geräts bildet zusammen mit der Verpackung einen Schaltkreis, wenn das Siegel dieser gebrochen wird. Hochmoderne Papierbatterien werden als Energiespender verwendet, so ist Onda eine clevere und umweltfreundliche Lösung. Das Gerät soll es in verschiedenen Farben geben.

 
4: Portable Spot Cleaner

Land: Slowakai
Designer: Adrian Mankovecky
Bildungseinrichtung: Academy of Fine Arts and Design Bratislava
Dieser kleine tragbare Reiniger ist perfekt für Backpacker wie auch Geschäftsreisende. Die zwei Gerätekomponenten werden auseinandergezogen und auf beiden Seiten des zu reinigenden Kleidungsstücks platziert. Dann wird das geeignete Programm gewählt. Negativgeladene Ionen und Dampf frischen die Kleidung auf und entfernen Flecken. Angetrieben wird das Gerät mit einer Batterie auf Zuckerkristallbasis – praktisch für den einfachen Einsatz an jedem Ort der Erde.
 

5: Ribbon
 
Land: Australien
Designer: Enzo Kocak
Bildungseinrichtung: Monash University
Allrounder für den mobilen Einsatz: Ribbon ist Wärmegerät und Kühler in einem. Seine einzigartige Form und Flexibilität ermöglicht es, ein Gefäß mit Speisen oder Getränken zum Heizen oder Kühlen zu umhüllen. Die schwarze Seite sorgt für Wärme, während die weiße kühlt. Das Gerät lässt sich aufwickeln, mitnehmen, auseinanderfalten und zusammengesteckt auch als Kochstelle benutzen. Die Bedienelemente an der Seite erleichtern die einfache Benutzung. Die aufladbaren thermoelektronischen Akkuzellen können zudem den Ladevorgang umkehren und so überschüssige Wärme in Strom zurückverwandeln, wenn das Gerät nicht benutzt wird.
 

6: Salvé Bagel Toaster
 
Land: Kanada
Designer: Kent Madden
Bildungseinrichtung: Carleton University
Dieser tragbare Bagel-Toaster ist besonders praktisch für diejenigen, die keine Zeit zum Frühstücken finden. Dazu wird der Bagel in den Toaster gelegt, der automatisch zu rotieren beginnt. Wenn die Farbe des frisch gerösteten Bagel zufriedenstellend ist, kann er einfach entfernt und nach eigenen Wünschen belegt werden. Der Toaster ist sehr energieeffizient und wird mit Zuckerkristallbatterien betrieben. Das Gerät kann in einer Ladestation aus Keramik mittels Induktion aufgeladen werden.
 

7: Smoobo Blender

Land: Neuseeland
Designer: Roseanne de Bruin
Bildungseinrichtung: Massey University
Der Smoobo Mixer macht Spaß und ist einfach zu bedienen. Man gibt einfach die Zutaten in den Gummiball, verschließt diesen und prellt ihn wie einen Basketball auf den Boden. Diese Bewegung aktiviert die kinetischen Batterien, die wiederum die Rotorblätter antreiben. So entsteht ein perfekt gemischter Smoothie, der sich einfach aus der Öffnung in ein Glas gießen lässt. Das Hüpfen des Balls macht noch mehr Spaß, weil man durch die ungleichmäßigen Gumminoppen niemals genau weiß, in welche Richtung er als nächstes springt.
 

8: Sous-vide Cell cooker

Land: Ungarn
Designer: Adam Miklosi
Bildungseinrichtung: University of West Hungary – Institute of Applied Arts
Der Sous-vide Cellcooker ist inspiriert durch den aktuellen Slow Food Kochtrend. Er hilft dabei, leckeres und gesundes Essen zu vordefinierbaren Zeiten zuzubereiten. Das Gerät ist mit einer Internet- und Smartphone-Software ausgestattet, mit welcher der persönliche Speiseplan für eine Woche geplant werden kann (Zeitersparnis). Die Software erstellt auch den Einkaufszettel mit den für die Gerichte benötigten Zutaten. Sie werden in luftdichten Plastikbeuteln versiegelt und in einem Wasserbad vorgehalten – auf einer bestimmten Temperatur und viel niedriger als normalerweise üblich, typischerweise um 60°C oder 140°F. 72 Stunden sind dabei als Zubereitungszeit nicht unüblich. So werden die Zutaten erhalten und der Kochprozess präzise gesteuert.

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