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Bye Bye Fast Fashion: 5 Tipps für einen nachhaltigen Kleiderschrank

Vom 3. bis 7. Juli dreht sich während der Berlin Fashion Week wieder einmal alles um die neuesten Trends – und auch hier gewinnt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Von Eco-Fashion bis zur Capsule Wardrobe: Gemeinsam mit Fair Fashion Bloggerin Julia Mayer von SchriftundHerz gibt AEG Tipps, wie sich ein nachhaltigerer Umgang mit Mode ganz einfach in seinen Alltag integrieren lässt.

1. Den eigenen Konsum hinterfragen
Fakt ist: Sich etwas Schönes zu kaufen, löst Glücksgefühle aus. Und natürlich darf man sich auch ab und zu etwas gönnen – doch man sollte sich trotzdem nicht blind in den Kaufrausch stürzen. „Ich habe mir früher hin und wieder auch etwas zur Belohnung gekauft“, so Bloggerin Julia Mayer. „Das war zwar in dem Moment ein schönes Gefühl, aber eben nicht von Dauer. Meistens hatte ich dann nur wieder ein unnötiges Teil im Schrank.“ Die Frage „Brauche ich das wirklich?“ sollte man sich beim nachhaltigen Shopping deswegen also regelmäßig stellen – das ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern sorgt auch für weniger Fehlkäufe und schont die Umwelt. Wie wäre es zum Beispiel – anstelle eines neuen Kleidungsstücks – mit einer entspannenden Massage oder einem entspannten Treffen mit Freunden zur Belohnung?

2. Sich von Gleichgesinnten inspirieren lassen
Es gibt mittlerweile viele Fair Fashion Blogger, die Mode für jeden Geschmack und für fast jedes Budget auf ihren Kanälen präsentieren: „Das ist eine tolle Inspirationsquelle“, sagt Mayer. „Nach kurzer Zeit stöbert man dann schon automatisch nicht mehr in den Online Shops der Fast Fashion Marken, sondern bei den fairen Brands.“ Auch AEG unterstützt den Nachhaltigkeitstrend und veranstaltet dazu sogenannte FAB Talks – eine Plattform zum Austausch für Modefans, Experten, Journalisten und Influencern. FAB steht dabei für „fresh Fashion Talks in an Arty environment with Business networking“. Und auch das von AEG ins Leben gerufene Care Label Project möchte ein Bewusstsein für die umweltfreundliche und kleidungsschonende Wäschepflege von morgen schaffen. Ganz nach dem Motto: Better care und better clothes for a better environment. Mehr Infos unter: www.carelabelproject.com

3. Nicht auf Sale-Angebote hereinfallen
Wer kennt das nicht: Kaum steht der Schlussverkauf an, wirft man alle guten Vorsätze über Bord und shoppt, was das Zeug hält. Diese Sale-Schlacht der großen Modegiganten schadet aber vor allem kleinen lokalen Unternehmen, die dem dadurch erzeugten Preisdruck oft nicht standhalten können. Was Spontankäufe und vermeintliche Schnäppchen angeht, kann man sich jedoch selbst bremsen, indem man sich folgende Frage stellt: „Kann ich das Objekt der Begierde mit mindestens drei Teilen in meinem Kleiderschrank kombinieren?“ Wenn die Antwort negativ ausfällt, sollte man das gute Stück lieber wieder zurückhängen – oder zumindest eine Nacht darüber schlafen. „Mir hat am Anfang ein striktes Shopping-Verbot geholfen“, verrät die Bloggerin. „So wird einem erst bewusst, wie oft man in die Sale-Falle tappt.“

4. Sich auf eine Capsule Wardrobe beschränken
Wer das Projekt „nachhaltiger Kleiderschrank“ wirklich konsequent verfolgen möchte, kann auch auf das minimalistische Prinzip „Capsule-Wardrobe“ setzen. Das heißt: Reduzierung der Garderobe auf 20 bis 40 gut kombinierbare Kleidungsstücke. Das schafft Luft im Kleiderschrank – und man besitzt wirklich nur Lieblingsteile, die man oft und gerne trägt. Julia Mayers Tipp: „In qualitativ hochwertige Klassiker wie weiße Blusen, schwarze Pullis und schwarze Blazer investieren und auf eine ausgewählte Farbfamilie setzen. Ich trage gern weiß, schwarz, dunkelblau, grau und kombiniere dann alles mit Accessoires.“

5. Take it easy
Seinen gesamten Kleiderschrank von heute auf morgen auf “fair” umzustellen sei laut der Bloggerin jedoch nicht nötig – und würde auch dem Nachhaltigkeitsgedanken widersprechen: „Man sollte erstmal die Kleidung tragen, die man schon hat. Nach und nach kann man dann auf nachhaltige Marken umsteigen. Fair Fashion soll schließlich Spaß und Sinn machen!“

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