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AEG gratuliert zu 80 Jahren Tiefkühlkost

 

Tipps zum sicheren Einfrieren von Lebensmitteln

 

 

Happy Birthday Tiefkühlkost!

 

Am 6. März 1930 wurden erstmals auf Eis gelegte Lebensmittel in Massachusetts verkauft. Als ihr Erfinder gilt der Amerikaner Clarence Birdseye, der auch die optimale Lagertemperatur von 0°F bzw. -18°C wissenschaftlich fundiert empfohlen hat. Fast jeder Hobbykoch setzt mittlerweile auf Spinat, Beeren oder Fisch aus der Kälte. Der aktuelle Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen liegt bei sagenhaften 39 kg pro Jahr.* Kein Wunder, denn die Lebensmittel werden ohne große Geschmacks- oder Qualitätsverluste für einen längeren Zeitraum schonend konserviert und können völlig unabhängig von der Jahreszeit zubereitet werden. Zusätzlich erspart die breite Auswahl an Tiefkühl-Gemüse eine Menge Arbeit, da das Waschen, Putzen und Kleinschneiden der vitaminreichen Zutaten vom Hersteller übernommen werden. Ein angemessener Vorrat an Convenience Food wie Tiefkühlpizza, Fischstäbchen oder Torten liegt in fast jedem Eisfach. Auch selbstgekochte Speisen lassen sich dank des frostigen  Verfahrens längere Zeit aufbewahren. „80 Jahre Tiefkühlkost haben die heimische Vorratswirtschaft nachhaltig verändert. Nie war es so einfach, Lebensmittel haltbar zu machen und sich das ganze Jahr über gesund zu ernähren“, so die Ökotrophologin Christine Maginot-Rohde, die das Forum und Produkttraining des Unternehmens leitet.

Tipps für perfektes Einfrieren

Wer zu Hause übrig gebliebene oder schnell verderbliche Lebensmittel auf Eis legen will, sollte jedoch sowohl vor als auch nach dem Einfrieren sorgfältig mit den Speisen umgehen. Die niedrigen Temperaturen verhindern, dass sich Mikroorganismen weiter vermehren können. Ebenfalls wird die Aktivität von Enzymen, die für das Verderben von Lebensmitteln verantwortlich sind, verlangsamt.

Aber: Die meisten Mikroorganismen bleiben beim Einfrieren am Leben. Einige wenige Tricks helfen, gesund und sicher einzufrieren:

  • Gemüse blanchieren oder bedampfen und vor dem Einfrieren schnell unter kaltes Wasser halten. Dieser Schritt inaktiviert die Enzyme, die Geschmack, Nährstoffgehalt und Beschaffenheit der Lebensmittel während des Einfrierens beeinträchtigen können.
  • Im Supermarkt gekauftes Fleisch vor dem Einfrieren umverpacken. Die für Frischfleisch verwendete Verpackung erlaubt es Sauerstoff, an die Oberfläche des Fleisches zu gelangen, was bei einer Aufbewahrung von mehr als ein paar Wochen zu Gefrierbrand führt. Das Fleisch in der Supermarkt-Verpackung einfach in einen fest geschlossenen Plastikbeutel geben, bevor es zur Aufbewahrung in die Gefriertruhe wandert.
  • Fleisch und Fisch in portionsgerechten Einheiten einfrieren. Wenn die Produkte gebraucht werden, muss lediglich die benötigte Menge aufgetaut werden.
  • Unbedingt sicherstellen, dass zwischen den einzelnen Lebensmittelportionen Luft zirkulieren kann. Die Portionen gut in der ganzen Gefriertruhe verteilen. Flache, dünne Lebensmittelverpackungen lassen sich schneller einfrieren als große, runde.
  • Lebensmittel so schnell wie möglich und solange sie noch eine hohe Qualität haben einfrieren, d.h. nicht erst kurz vor dem Verfallsdatum. Das gewährleistet einen besseren Geschmack. Schnelles Einfrieren unterstützt die Bildung von winzigen Eiskristallen, die die Lebensmittel beim Auftauen nicht so stark beschädigen können. Beim Schnellgefrieren helfen AEG-Geräte mit FROSTMATIC-Funktion. Per Tastendruck kann die Temperatur im Gefrierraum schnell abgesenkt werden. Ist der Einfriervorgang abgeschlossen, schaltet das Gerät automatisch auf normalen Regelbetrieb um.  Um größere Mengen einzufrieren empfiehlt es sich, die FROSTMATIC-Taste bereits 24 h vor dem einlagern der frischen Lebensmittel zu drücken. Damit wird eine Kältereserve Im Gefriergut geschaffen, die Antauen verhindert.. Wen nach 24 h die frischen Lebensmittel eingelegt werden läuft die FROSTMATIC noch 24 h weiter und verhilft der frischen Ware zu schnellem und qualitätserhaltendem Einfrieren.
  • Produkte innerhalb einer angemessenen Zeit aufbrauchen. Es empfiehlt sich, eine Bestandsliste über die eingefrorenen Lebensmittel zu führen, um einen Überblick über das Gefriergut zu behalten. Mit der innovativen No-Frost-Funktion von AEG wird dem Innenraum die Luftfeuchtigkeit entzogen und damit die Bildung von Eiskristallen verhindert. So bleiben Etiketten mit Angaben zu Inhalt und Kaufdatum lesbar.
  • Lebensmittel können zwischen 3 und 12 Monate lang sicher in der Gefriertruhe aufbewahrt werden, ohne an Qualität zu verlieren. Die Aufbewahrungszeiten hängen von der Art des Lebensmittels und der Leistung der Gefriertruhe ab. Auf Produktetiketten finden sich für gewöhnlich die besten Angaben hinsichtlich der möglichen Aufbewahrungszeit. Tiefgefrorene Lebensmittel sollten spätestens nach Ablauf eines Jahres verwendet werden, eine frühere Verwendung ist jedoch ratsam. Fetthaltige Lebensmittel sind empfindlicher als andere.
  • Die Gefriertruhe niemals benutzen, um heiße Lebensmittel abzukühlen: Das erhöht die Temperatur der übrigen eingefrorenen Lebensmittel. So kann es nicht nur zum Antauen des Gefriergutes kommen, sondern es wird auch mehr Energie verbraucht. Besser vor dem Einfrieren die Lebensmittel erst kühlen.

* Quelle: Deutsches Tiefkühlinstitut, 2008

Medieninformation “Energiesparen beim Kühlen und Gefrieren”

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