Electrolux Newsroom Deutschland

Mehr Frauen in Führungspositionen:

Electrolux fördert weibliche Talente

Bayerische Metall- und Elektroarbeitgeberverbände starten Modellprojekt / vier Electrolux-Mitarbeiterinnen mit dabei

Frauen sind in deutschen Chefetagen noch immer die Seltenheit – vor allem in technisch orientierten Branchen, wie der Metall- und Elektroindustrie. Das hat auch Electrolux erkannt. Um das Potenzial seiner Mitarbeiterinnen zu fördern, beteiligt sich das Unternehmen am Modellprojekt „Frauen in Führungspositionen – ein überbetrieblicher, unternehmensorientierter Ansatz“. 60 Teilnehmerinnen aus 22 Betrieben der bayerischen Metall- und Elektroindustrie haben sich bereits angemeldet – darunter auch die vier Electrolux-Mitarbeiterinnen Jessica Baschke (Produktmanagerin High End Built), Kathrin Hildenbrand (Managerin Steam Technology Center), Diane Lommel (Laborleiterin Kochen und Gebrauchstauglichkeit) und Diana Dubovka (stellvertretende Leiterin Controlling) der Electrolux Rothenburg GmbH Factory und Development.

Stärken noch besser ausspielen
„Wir möchten diesen vier Mitarbeiterinnen neue Perspektiven aufzeigen und ihnen helfen, ihr eigenes Führungspotenzial zu aktivieren, damit sie in Zukunft weitergehende Verantwortung übernehmen können“, erklärt Werkleiter Johann Reindl. Gemeinsam mit drei weiteren erfahrenen Electrolux-Führungskräften steht er ab sofort den Teilnehmerinnen als Mentor zur Seite.

Das Projekt basiert auf unterschiedlichen Workshop-Modulen:
von Sensibilisierungs-Schulungen für die Geschäftsführer und Führungskräfte über Mentoren-Coachings bis hin zu Stressmanagement- und Kommunikationstrainings für die Teilnehmerinnen. „Ziel ist es, unseren Mitarbeiterinnen neue Wege für ein aktives Selbstmanagement aufzuzeigen und ihre fachlichen, methodischen sowie persönlichen Kompetenzen kontinuierlich weiterzuentwickeln“, so Johann Reindl.

Mehr Frauen im Topmanagement wünscht sich auch Teilnehmerin Diana Dubovka, die sich schon auf ihren ersten Workshop Ende Oktober freut: „Ich hoffe, dass mein Arbeitsumfeld durch dieses Projekt noch mehr für dieses wichtige Thema sensibilisiert wird – und das ganz ohne gesetzliche Frauenquote.“ Doch auch die Möglichkeit, sich mit Frauen aus anderen Unternehmen auszutauschen und zu vernetzen, reizte die stellvertretende Controlling Leiterin an diesem Projekt. Ebenso wie die Tatsache, dass es sich speziell an Frauen richtet.

Erste Workshop-Erfahrung gesammelt
Ihre Kollegin Diane Lommel ist schon einen Schritt weiter. Sie hat ihr erstes Workshop-Modul bereits Anfang Oktober absolviert. Was ihr dabei am besten gefiel? „Die offene, ehrliche und konstruktive Arbeitsatmosphäre“, so die Laborleiterin. Dabei ging es zum Workshop-Auftakt vor allem darum, die eigenen Stärken und Schwächen selbstkritisch zu analysieren und eine Standortbestimmung vorzunehmen. Frei nach dem Motto: Was kann ich? Wo will ich hin? Und was kann ich für mein Unternehmen tun? „Ich bin davon überzeugt, dass dieses Projekt die ganze Abteilung voranbringen und nicht nur für mich persönlich ein Erfahrungsgewinn sein wird“, resümiert Diane Lommel.

Der Hintergrund
Das Modellprojekt „Frauen in Führungspositionen – ein überbetrieblicher, unternehmensorientierter Ansatz“ ist auf zwei Jahre angelegt und wurde von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme und vbm ins Leben gerufen. Unterstützt werden sie dabei vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. Das Projekt richtet sich an alle Unternehmen der bayerischen Metall- und Elektroindustrie, die das Führungspotenzial ihrer Mitarbeiterinnen weiterentwickeln möchten. Die Seminarkosten tragen die initiierenden Arbeitgeberverbände. Schirmherrin ist die bayerische Familienministerin Christine Haderthauer (CSU). Erste Projektergebnisse werden 2012 erwartet.

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