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Electrolux-Studie beweist: Haushaltspflichten sorgen für Streit unter deutschen Dächern

In jedem zweiten Haushalt ist Hausarbeit mindestens einmal pro Monat Konfliktthema

Wenn der Abwasch stinkt und die Dreckwäsche schon länger wartet, ist Streit auch in den besten Familien meist vorprogrammiert. Eine aktuelle repräsentative Umfrage* des Hausgeräteherstellers Electrolux bestätigt nun, worüber sich Paare und WG-Mitbewohner seit Generationen ärgern: In 53 Prozent der deutschen Mehrpersonenhaushalte sind Haushaltsaufgaben mindestens einmal im Monat Auslöser für eine Auseinandersetzung. 17 Prozent der Befragten geraten einmal, 16 Prozent sogar mehrmals in der Woche wegen unliebsamen Haushaltstätigkeiten, wie Putzen, Wäschewaschen, Bügeln und Co., aneinander.  

Das bisschen Haushalt macht sich von allein…
Die größten Streithähne in Bezug auf den Haushalt sind mit Abstand Schüler und Studenten. 75 Prozent der befragten Schüler und Studenten machen Tätigkeiten wie Staubsaugen oder Abwaschen mindestens einmal im Monat zum Streitpunkt. Je größer der Haushalt, desto schwieriger wird es scheinbar auch mit einem verlässlichen Putzplan. So kracht es in Haushalten ab vier Personen öfter (62 Prozent), als in kleineren Haushalten mit zwei bis drei Personen (50 Prozent). Grund für den Disput könnte die ungerechte Aufgabenverteilung der Hausarbeit sein – putzen Frauen doch doppelt soviel wie Männer (63 vs. 34 Minuten täglich), wie eine Electrolux-Umfrage** im April dieses Jahres bewiesen hat.

Die Waschmaschine – Retter in der Not
Wahre Retter für ein gutes Klima in den eigenen vier Wänden sind die elektronischen Haushaltshelfer. Gefragt, auf welches Gerät sie bei der Erledigung der Hausarbeit am wenigsten verzichten möchten, geben 78 Prozent der rund 1.000 Befragten ihre Waschmaschine an, 40 Prozent wollen ihren Geschirrspüler nicht mehr hergeben. Für 34 Prozent ist der Staubsauger einer der größten Unterstützer im Haushalt. Männer und Alleinlebende setzen zudem auf die Bequemlichkeit einer Mikrowelle (10 und 12 Prozent).

Einzelkämpfer statt Putzfrau
Auch wenn eine professionelle Haushaltshilfe vor Streitigkeiten über die ungerechte Aufgabenverteilung im Haushalt bewahren könnte, setzen die Deutschen doch am liebsten auf sich selbst. 82 Prozent der Befragten haben noch nie eine Putzhilfe in Anspruch genommen und können sich dies auch nicht vorstellen – ganz egal ob Single-Haushalt oder Großfamilie. Und dies, obwohl zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) berufstätig sind – 51 Prozent sogar in Vollzeit – und sich einen Großteil der lästigen Pflichten abnehmen lassen könnten. Nur acht Prozent nehmen aktuell professionelle Haushaltsunterstützung in Anspruch. Das sind vor allem Gutverdiener (18 Prozent), Senioren sowie Schüler und Studenten (je 12 Prozent).

* Die Innofact AG hat im Auftrag von Electrolux Deutschland im November 2010 eine Onlinebefragung unter 1.002 Befragten, bevölkerungsrepräsentativ für die Altersgruppe 18 bis 69 Jahre, durchgeführt.
** Die Innofact AG hat im Auftrag von Electrolux Deutschland im April 2010 eine Onlinebefragung unter 1.033 Befragten, bevölkerungsrepräsentativ für die Altersgruppe 18 bis 69 Jahre, durchgeführt.

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