Electrolux Newsroom Deutschland

50 Jahre erfolgreiche Produktion in Rothenburg

65 Millionen Produkte liefen bisher vom Band – davon 30 Millionen Kochgeräte

Fast auf den Tag genau 50 Jahre ist es nun her, dass das heutige Electrolux- Werk für hochwertige Kochgeräte seine „Zelte“ in Rothenburg aufschlug. Fünf  Mitarbeiterinnen  nahmen seinerzeit die Produktion von Kollektormotoren für den AEG Haartrockner Foen auf, bevor dann kurze Zeit später auch der erste Herd vom Band lief und schließlich die Montage und Produktion von Kochfeldern aufgenommen wurde. Seither verließen 65 Millionen Produkte das Werk – davon 30 Millionen Kochgeräte. Die Produktionsstätte an der Tauber hat sich im Laufe der Jahre in der Electrolux Gruppe zu dem europäische Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Produktion von hochwertigen, elektronischen Kochgeräten entwickelt und liefert auch Bauteile für Geräte, die in anderen Werken montiert werden. Mit einem Familienfest  haben zahlreiche Mitarbeiter aus der Rothenburger Produktion um Werksleiter Johann Reindl zusammen mit  Angehörigen und Freunden dieses runde Jubiläum gefeiert. Rund 6.000 Feierlustige kamen zusammen –  es war das Fest des Tages in Rothenburg!
 
„Unser Werk ist nicht nur das größte in Europa, sondern auch eine der produktivsten Fertigungsanlagen im gesamten Electrolux-Konzern. Der Standort Rothenburg bürgt für Qualität und Innovation – und dies für 26 weltweit vertriebene Marken”,  sagte der Werkleiter bei der Feier, zu der neben  Mitarbeitern und ihren Angehörigen auch Rothenburgs Oberbürgermeister Walter Hartl nebst gesamtem Stadtrat sowie Landrat Rudolf Schwemmbauer eingeladen waren. „Unsere kontinuierliche Erfolgsgeschichte mit 50 Prozent Wachstum allein in den vergangenen sieben Jahren haben wir unseren Mitarbeitern zu verdanken, die sich seit 50 Jahren mit Leidenschaft und Engagement für die Erfüllung der Kundenwünsche einsetzen. Sie sorgen dafür, dass täglich mehrere Tausend Kochfelder, Herde und Backöfen für unsere anspruchsvollen Kunden bereitgestellt werden können.“      

Angefangen hatte alles 1961, als das Unternehmen seinerzeit ein rund 96.000 m2 großes Gelände erwarb. Die ersten Mitarbeiter nahmen ihre Arbeit in einem von der Evangelischen Werkhilfe übernommenen Gebäude auf. Inzwischen ist das Werksgelände am Stadtrand von Rothenburg auf rund 142.000 m² angewachsen, davon sind rund 70.000 m2 bebaut. Produziert werden hochwertige Elektronik-Kochgeräte wie Herde, Backöfen und Kochfelder. Aber nicht nur die Produktion, auch die Entwicklungsabteilung des Konzerns für dieses Segment ist in Rothenburg angesiedelt. Ein internationales Team von rund 150 Mitarbeitern  – und damit das weltweit zweitgrößte Entwicklungsteam des Konzerns überhaupt – tüftelt hier an Lösungen für neue Technologien, damit auch in der Küche der Zukunft keine Wünsche offen bleiben.

Dank modernster Produktionsanlagen und einem hohen Automatisierungsgrad kann die rund 1.150 köpfige Mannschaft um Johann Reindl regelmäßige Rekordzahlen in der Fertigung durch Effizienzsteigerungen erzielen, die jährlich bei sieben bis acht Prozent liegen. 2007 konnte erstmals die Eine-Million-Grenze bei Kochfeldern geknackt werden, die innerhalb eines Jahres das Werk verlassen.

Electrolux investiert Millionensummen in den Standort  Rothenburg 
Um die Entwicklung und Produktion von hochwertigen Kochgeräten langfristig zu stärken, hat die Electrolux-Gruppe immer wieder in das Werk Rothenburg investiert. Alleine in den vergangenen drei Jahren flossen rund 30 Mio. Euro in den Standort an der Tauber. Highlight der Fertigung ist sicherlich die Laser Cavity-Anlage, in der die Backkästen für Öfen in einem vollautomatischen Prozess bearbeitet werden. Johann Reindl: „Die Investitionen in unseren Standort sind für uns von enormer Bedeutung, denn sie sind sowohl ein Vertrauensbeweis in unsere qualitativ hochwertige Arbeit als auch Motivation.“

„Heisse Ware“ aus Rothenburg – eine Erfolgsgeschichte
Immer wieder hat die ”heisse Ware” aus dem Werk Rothenburg den Markt revolutioniert und unzählige Küchen auf der ganzen Welt erobert.
In den Anfängen des Werks etwa machte der Elektroherd ”AEG Deluxe” von sich reden. Klein Wunder: ”Deluxe” war erstmals mit Automatik-Kochstellen ausgerüstet, die das Kochen und braten auf der Platte ganz von alleine regelten. Für die Hausfrau Anfang der 70er Jahre muss es wirklich wie ein Märchen geklungen haben: Ein Bratofen, der sich völlig von selbst reinigt, nachdem kurz vorher die Gans oder der Schmorbraten ordentlich Fett verspritzt haben. „Pyroluxe“ hieß das neue Zauberstück aus Rothenburg, das per Knopfdruck die pyrolytische Reinigung startete. 1976 präsentiert das Unternehmen mit dem  „denkenden“ Herd einen weiteren Meilenstein in der Produkthistorie. „Cookbit“, so sein Name, ist weltweit der allererste Herd mit Computertechnik. Mikroprozessoren steuern insgesamt 120 Programme für die verschiedensten Gerichte – von Apfelstrudel bis Zanderfilet.

Zehn Jahre später  hat eine Entwicklung des Hauses erneut die Nase vorn und lässt die kochenden Herzen höher schlagen: Als erster Hersteller bringt das Unternehmen die Induktion in die deutschen Küchen. Eine Technik, der ganz sicher die Zukunft gehört, denn sie ist einfach, unkompliziert, blitzschnell und energiesparend. Mit dem Multi-Dampfgarer, der Anfang des neuen Jahrtausends auf den Markt kommt, gelingt den Electrolux-Ingenieuren ein weiteres Meisterstück, das vor allem den Verbraucher-Wunsch nach gesunder und schonender Speisenzubereitung erfüllt. Dabei erweist sich das Gerät als wahres Multitalent, denn neben drei Dampfgar-Funktionen bietet es auch alle weiteren konventionellen Beheizungsarten. Jüngstes Highlight aus der Rothenburger Fertigung ist der AEG CuliSense – der erste vollautomatische Backofen, der auf Knopfdruck auch das schwierigste Gericht ganz von allein meistert.

Und auch in den nächsten 50 Jahren wolle man beweisen, so versprach Johann  Reindl in seiner Rede zur Feier des Jubiläums, dass das Geld in Rothenburg gut angelegt und auch weiterhin Top-Innovationen geliefert werden.

 

Standort Rothenburg in aller Kürze:

Mitarbeiterzahl aktuell: ca. 1150
Produktionszahlen 2010
Einbauherde und Einbauöfen: ca.700.000
Kochfelder: ca. 1.200.000
Tagesproduktion Kochfelder: bis zu 6.500

Geschichte
1961: Das Werk Rothenburg wird gegründet und produziert neben Elektroherden auch Staubsauger, Kleingeräte und Waschmaschinen (Toplader) für AEG.
1972: Start Produktion von Kochfeldern
1986: Produktion des ersten Induktionskochfeldes.
1994: Electrolux schließt den Erwerb von AEG in Deutschland ab.
2002: Eröffnung des Zentrums für Elektronik-Entwicklung sowie Grundlagenforschung.
2005: Rothenburg ist „Pilot“ zur Einführung des weltweiten Produktionssystems „Electrolux Manufacturing System“ (EMS), das auf die Verbesserung der Produktion und Qualität sowie mehr Sicherheit am Arbeitsplatz abzielt.
2005: Die Produktion erreicht die Rekordzahl von 1,6 Mio. Geräten.
2007: Der in Rothenburg entwickelte „CuliSense“ kommt auf den Markt.
2008: Produktion der neuen Muldenplattform „Promise“.
2008: Das in Rothenburg produzierte Kochfeld AEG „MaxiSense“ wird mit dem „reddot design award“ ausgezeichnet.
2009: Produktion des zehnmillionsten Kochfeldes.
2010: Produktion der Kochgeräte für die „Neue Kollektion“ von AEG
2011: „reddot design award“ für Induktionskochfeld MaxiSense mit TFT-Display

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